Armengerüche rufen Sättigungsgefühle hervor

Kategorie: Freizeit, Buntes, Vermischtes // 16. Mai 2012

Aromen sind Düfte, welche sich in einem Raum verbreiten können, sobald diese freigelassen werden. Dieser Duft wandert schnurstracks in die Nase. Die Aromen bewirken nicht nur das Wohlbefinden, sobald es angenehmer Duft ist, in der Nase und / oder den Geschmacksnerven. Laut einer Studie ist bekannt geworden, dass die Aromen die Kraft besitzen ein Sättigungsgefühl hervorzurufen. Dank dieser Kraft ist es möglich, dass viele Menschen, vielleicht auch nur aus Langeweile, weniger Naschen.

Ein Sättigungsgefühl tritt immer dann auf, wenn Menschen feste Lebensmittel zu sich genommen haben. Bei flüssigen Nahrungsmitteln dauert es etwas länger oder man bekommt gar kein Sättigungsgefühl dabei. Hierbei ist die Freisetzung der verschiedenen Aromen schuld. Die festen Lebensmittel setzen ihre Aromen frei und jedes Zimmer riecht nach dem Essen. Bei flüssiger Nahrung hingegen wird keinerlei Aromen freigelassen. Wer ausreichend gegessen hat und ein Sättigungsgefühl bemerkt, kann kontrollierter Essen.

Zu den richtigen Sattmachern unter den Lebensmitteln gehören beispielsweise Chili, Kaffee und Lavendel. Im Chili ist der Nährstoff “Capsaicin” enthalten. Dieser Nährstoff sorgt für die sogenannte Überprüfung des aufkommenden Sättigungsgefühls. Ferner gibt es unzählige Kräutern und Gewürze, welche zeigen, dass diese schnellstens ein Sättigungsgefühl hervorrufen können.

Gegen das Gefühl des Hungers kann einerseits durch Selbstdisziplin und andererseits durch sportliche Aktivitäten oder Musik abgelenkt werden.

Ex-RAF-Terroristin sagt erstmals aus

Kategorie: Medien & Telekommunikation // 15. Mai 2012

Die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker hat sich erstmals öffentlich zu der Ermordung von Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seinen zwei Begleitern im April 1977 geäußert. Die 59-jährige bestritt in ihrer rund 20-minütigen Erklärung vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart jede Beteiligung an dem Attentat selbst sowie an den Vorbereitungen. Nach eigenen Angaben hielt sich Becker zum Zeitpunkt des Anschlags im Jemen auf und erfuhr erst nach ihrer Rückkehr aus der Zeitung von dem Attentat.
Die Aussage der ehemaligen Terroristin war mit Spannung erwartet worden, da bis heute ungeklärt ist, wer 1977 von einem Motorrad aus die tödlichen Schüsse auf Buback und seine Begleiter abgab. Becker wird vorgeworfen, maßgeblich an Organisation und Durchführung des Attentats beteiligt gewesen zu sein; für eine direkte Mitwirkung gibt es allerdings bisher keine Anhaltspunkte.
Enttäuscht über die Aussage Verena Beckers zeigte sich insbesondere der Sohn des Opfers, Michael Buback. Er bewertete die Aussage “in allen wesentlichen Punkten als völlig unzureichend” und kritisierte, dass sich Becker erst jetzt in dem bereits seit anderthalb Jahren laufenden Prozess geäußert hat.

Röttgen tritt zurück

Kategorie: Medien & Telekommunikation // 14. Mai 2012

Nach dem schlechtesten Wahlergebnis der CDU in Nordrhein-Westfalen seit Gründung der Bundesrepublik zieht Umweltminister Norbert Rötgen persönliche Konsequenzen und gibt das Amt als Landeschef auf. Die Niederlage sei “eindeutig, umfassend und klar” so Rötgen. Nun soll im kommenden Monat ein Landesparteitag die Weichen für die zukünftige Oppositionsarbeit stellen und die NRW-CDU programmatisch auf neue Ziele einschwören.

Der in Berlin zeitweise auch als “Kronprinz” gehandelte Rötgen hatte schon im Vorfeld mit teilweise heftiger Kritik auch aus den eigenen Reihen zu kämpfen. Hauptkritiker waren meist die Konservativen, da Rötgen mit seiner, aus deren Sicht devoten Haltung gegenüber Merkel und seinen Ansichten aufstieß. Vor allem der von ihm mit eiserner Hand durchgeführte Atomausstieg gefiel nicht allen Parteimitgliedern. Experten sind zudem der Meinung, dass er gegen die Ausstrahlung von Hannelore Kraft mit seiner eher kühleren Art gerade in diesen emotionalisierten Zeiten nur wenig Chancen hatte. Zumal sich diese bereits seit zwei Jahren wacker mit einer Minderheitsregierung ihr Amt innehat.

Die Wahl in NRW gilt als richtungsweisend für die Bundestagswahlen. So scheiterte schon Altbundeskanzler Schröder an den westfälischen Wählerstimmen und musste nach einer missglückten Vertrauensfrage im Bundestag sein Amt an Bundeskanzlerin Merkel weitergeben.